PLANE DEINE STADT! für Lehrkräfte & Berufsorientierung

Berufsorientierung funktioniert dann am besten, wenn Jugendliche nicht nur Berufe kennenlernen, sondern erleben, warum diese Berufe gesellschaftlich wichtig sind. Genau deshalb ist PLANE DEINE STADT! für Schulen so interessant: Das Projekt verbindet Zukunftsthemen wie Mobilität, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit mit konkreten beruflichen Perspektiven.

Für Lehrkräfte ist vor allem spannend, dass Berufsorientierung hier nicht losgelöst vom Unterricht stattfindet. Statt abstrakter Berufsbilder geht es um Fragen, die Schüler:innen direkt betreffen: Wie sieht ein sicherer Schulweg aus? Wie wird ein Stadtviertel lebenswerter? Und welche Fachleute planen eigentlich genau das?


Hand mit Zirkel über einer kolorierten Entwurfszeichnung mit Wegen und Grünflächen

Du möchtest deinen Schüler:innen nicht nur den Beruf vorstellen, sondern auch den Weg dorthin zeigen? Dann erfahre in unserem Beitrag, wie man Stadtplaner:in wird.

Wie wird man Stadtplaner:in? Der komplette Weg von Schule bis Job

Lohnt sich PLANE DEINE STADT! für Lehrkräfte in der Berufsorientierung?

Kurz gesagt: ja, besonders dann, wenn du Berufsorientierung praxisnah, motivierend und zukunftsorientiert gestalten möchtest. PLANE DEINE STADT! richtet sich an Schüler:innen in NRW und verfolgt das Ziel, Berufe rund um Verkehrsplanung, Stadtentwicklung und Mobilität sichtbar zu machen. Die Kampagne denkt den Bildungsweg dabei langfristig und baut Brücken zwischen Schule, Studium und Beruf.

Der große Vorteil für Lehrkräfte ist die Verknüpfung mit Themen, die im Schulalltag längst relevant sind. Nachhaltige Mobilität, Klimaschutz, Teilhabe und Stadtgestaltung sind eng mit Bildung für nachhaltige Entwicklung verbunden. Es betont, dass Schulen Schüler:innen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigen sollen. Genau an dieser Stelle setzt PLANE DEINE STADT! an.


Warum das Thema so gut in den Unterricht passt

Berufsorientierung scheitert oft daran, dass Berufe zu abstrakt vorgestellt werden. Bei PLANE DEINE STADT! ist das anders, weil das Thema unmittelbar an die Lebenswelt der Jugendlichen anknüpft. Mobilität betrifft jeden: auf dem Weg zur Schule, in der Freizeit, beim Radfahren, im Bus oder beim sicheren Überqueren einer Straße.

Dazu kommt die starke Zukunftsrelevanz. Verkehrs- und Stadtplanung sind Berufe, die eine wichtige Rolle bei Klimaschutz, Verkehrswende und Lebensqualität spielen. Wer heute zeigt, wie diese Berufe funktionieren, eröffnet Jugendlichen nicht nur eine Orientierung, sondern auch eine Perspektive auf sinnstiftende Arbeit.

Für Lehrkräfte ergeben sich daraus mehrere Pluspunkte:

Materialien für den Unterricht

Damit Lehrkräfte das Thema Verkehrsplanung und Berufsorientierung unkompliziert in den Unterricht integrieren können, stellt PLANE DEINE STADT! verschiedene Materialien zum Download bereit. Besonders geeignet sind sie als Einstieg in eine Unterrichtsstunde, für Projektwochen oder als Ergänzung zur Schul-Werkstatt. Auf der Materialseite von PLANE DEINE STADT! werden Broschüren, Plakate, Postkarten sowie Listen mit nützlichen Websites und Tools rund um Verkehrsplanung, Studium und Berufsorientierung angeboten.

Für einen niedrigschwelligen Einstieg eignen sich zum Beispiel das Plakat „Ratlos? Keine Idee für dein Studienfach?“ und die Postkarte „Noch keine Idee für dein Studium?“. Die Postkarte stellt die Frage nach der Studienwahl direkt in den Mittelpunkt und verbindet sie mit dem Beruf Verkehrsplaner:in als zukunftsorientierter Option.

Vertiefend kann die Broschüre „PLANE DEINE STADT!“ 2026eingesetzt werden. Sie erklärt anschaulich, welche Aufgaben Verkehrsplaner:innen übernehmen, etwa das Analysieren von Verkehrsströmen, das Gestalten urbaner Räume, die Entwicklung klimafreundlicher Mobilitätskonzepte und den Einsatz digitaler Tools in Planung und Verkehrssteuerung.

Für Schüler:innen, die weiter recherchieren möchten, bieten sich außerdem die Übersicht „Nützliche Seiten rund um das Thema Verkehrsplanung“ sowie die Liste„Tools und Tipps fürs Studium“ an. Dort finden sich unter anderem Hinweise auf Behörden, Verbände, Forschungseinrichtungen, Fachmedien sowie digitale Tools wie Notion, Miro, Padlet, Trello oder die Pomodoro-Technik.

So entsteht aus dem Thema nicht nur eine einzelne Unterrichtseinheit, sondern ein gut nutzbares Materialpaket für Berufsorientierung, Nachhaltigkeit und Zukunftsfragen im Unterricht.


Die Werkstatt macht den Unterschied

Besonders stark wird PLANE DEINE STADT! dort, wo Schüler:innen nicht nur lesen oder zuhören, sondern selbst aktiv werden. Genau hier passt die Schul-Werkstatt inhaltlich hervorragend zum Thema Lehrkräfte und Berufsorientierung. Die Schul-Werkstatt ist ein interaktives, eintägiges Projekt für Schulen in NRW, das den Beruf der Verkehrsplaner:innen praxisnah vorstellt. Die Schüler:innen arbeiten an einer konkreten Mobilitätsfrage aus ihrer eigenen Stadt oder ihrem Quartier und probieren die Rolle von Planer:innen direkt aus.

Für Schulen ist das didaktisch sehr wertvoll. Denn Berufsorientierung wird hier zur Projektarbeit mit echter Beteiligung. Externe Fachleute und Verkehrsplaner:innen begleiten den Tag, geben Einblicke in den Berufsalltag und unterstützen die Gruppen fachlich. Dadurch entsteht genau die Mischung aus Orientierung, Praxis und Inspiration, die im Unterricht oft fehlt.

Die Werkstatt ist außerdem organisatorisch gut einsetzbar:

  • ein Unterrichtstag nach Absprache mit der Schule
  • Für AGFS Mitglieder 1x im Jahr Kostenlos
  • Vorlaufzeit: mind. 1-2 Monate
  • wenn möglich, Gruppentische
  • materialien werden durch die AGFS gestellt
  • etwa 10 bis 30 Schüler:innen pro Durchlauf
  • geeignet für Mittel- und Oberstufe
  • projektbasiertes Arbeiten mit hoher Beteiligung

Was Schüler:innen dabei konkret lernen

Gerade in der Berufsorientierung ist es entscheidend, dass Jugendliche verstehen, was ein Beruf im Alltag wirklich bedeutet. Die Schul-Werkstatt macht genau das sichtbar. Statt nur zu hören, dass Verkehrsplaner:innen Straßenräume, Mobilitätskonzepte oder sichere Wege entwerfen, untersuchen die Schüler:innen selbst Schwachstellen und entwickeln Ideen für Verbesserungen.

Dabei werden Kompetenzen gefördert, die weit über die reine Berufsorientierung hinausgehen:

  • systemisches Denken, weil Mobilität mit Klima, Raum und Gesellschaft zusammenhängt
  • Teamarbeit und Kommunikation, weil Planung gemeinsam entwickelt und präsentiert wird
  • Gestaltungskompetenz, weil Schüler:innen eigene Lösungen entwerfen
  • Partizipation, weil Ideen diskutiert und teilweise mit Vertreter:innen aus Kommunen besprochen werden

Das macht die Schul-Werkstatt zu einem starken Bindeglied zwischen Unterricht, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Berufsorientierung. Schüler:innen erleben, dass Zukunft gestaltbar ist und dass Berufe in der Verkehrsplanung einen konkreten Beitrag dazu leisten.

Schüler:innen planen in der Werkstatt von PLANE DEINE STADT! ein Mobilitätskonzept

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Stadtplaner:in werden und wie daraus Verkehrsplanung wird: Dein Weg in die Mobil

Praxisbeispiele zeigen, warum das Format funktioniert

Die Beispiele aus der Schul-Werkstatt zeigen sehr deutlich, warum das Format für Lehrkräfte so gut geeignet ist: Es macht Berufsorientierung konkret, lokal und erlebbar. In Grevenbroich entwickelten Schüler:innen des Pascal-Gymnasiums am 21. November 2025 Konzepte für das Quartier„Gierather Weg“. Dabei ging es um eine reale Planungsaufgabe: Die Schüler:innen sollten Ideen für die Weiterentwicklung des Quartiers und die Umstrukturierung einer landwirtschaftlichen Fläche erarbeiten. Genau dadurch tauchten sie direkt in den Alltag der Verkehrsplanung ein. Mehr dazu findest du auf der Übersicht zur Schul-Werkstatt von PLANE DEINE STADT!.

Auch in Herne wurde deutlich, wie stark das Format wirkt. An der Realschule Sodingen entwickelten am 18. November 2025 insgesamt 22 Schüler:innen der Klassen 8 bis 10 Ideen für ein sichereres und attraktiveres Schulumfeld. In vier Gruppen arbeiteten sie unter anderem an sicheren Wegen, neuen Aufenthaltsbereichen, besserer Beleuchtung, einem sichereren Schulzugang und Verbesserungen an der Bushaltestelle. Unterstützt wurden sie dabei von Fachleuten aus der städtischen Verkehrsplanung. Einen ausführlichen Einblick gibt der Beitrag „Jugend gestaltet Stadt“.

Besonders faszinierend ist das Feedback von Klaudia Meyer aus dem Fachbereich Tiefbau und Verkehr der Stadt Herne: „Ich bin beeindruckt von der Kreativität der Schülerinnen und Schüler. Sie bringen ganz neue, unvoreingenommene Perspektiven in die Planung ein, während wir als Fachleute oft zu sehr in unseren gewohnten Denkstrukturen verhaftet sind.“ Auch Markus Bitter, Lehrer an der Realschule Sodingen, bringt den didaktischen Mehrwert auf den Punkt: „Die Werkstatt verbindet Praxis und Berufsorientierung perfekt. Unsere Schülerinnen und Schüler haben gelernt, dass Verkehrsplanung mehr ist als Straßenbau, es geht um Lebensqualität und um die Gestaltung nachhaltiger Mobilität.“ [halloherne.de]

Ein weiteres Beispiel kommt aus Detmold: Am 23. Juni 2022 nahmen 25 Schüler:innen des Gymnasiums Leopoldinum aus den Klassen 5 bis Q2 an der Schul-Werkstatt teil. Nach Einführungen zum Beruf der Verkehrsplaner:innen und zur Kampagne PLANE DEINE STADT! entwickelten sie eine Wunsch-Verkehrsinfrastruktur für die direkte Umgebung ihres eigenen Gymnasiums. Der Beitrag zur Schul-Werkstatt in Detmold zeigt, wie niedrigschwellig Schüler:innen so praxisnahe Einblicke in Verkehrsplanung bekommen.

Gerade diese Nähe zum eigenen Alltag erhöht die Motivation. Jugendliche arbeiten nicht an einer fernen Theorie, sondern an Problemen, die sie selbst kennen: der Weg zur Schule, die Bushaltestelle vor der Tür, dunkle Durchgänge, fehlende Aufenthaltsflächen oder unsichere Querungen. Für Lehrkräfte entsteht dadurch ein Unterrichtsformat, das Beteiligung fördert, Diskussionen anregt und Berufsorientierung mit echtem Erfahrungslernen verbindet.

Du möchtest sehen, wie die Schul-Werkstatt in der Praxis aussieht? Dann schau dir die Beispiele auf der Schul-Werkstatt-Seite von PLANE DEINE STADT! an und entdecke, wie Schüler:innen in NRW Verkehrsplanung selbst ausprobieren.



Für welche Lehrkräfte lohnt sich PLANE DEINE STADT besonders?

Das Angebot ist nicht nur für ein Fach geeignet. Besonders profitieren Lehrkräfte, die Berufsorientierung mit Zukunftsthemen verknüpfen möchten oder projektorientiert arbeiten. Auch wenn du an deiner Schule Bildung für nachhaltige Entwicklung stärken willst, passt PLANE DEINE STADT! sehr gut, weil Mobilität und Stadtentwicklung ideale Anknüpfungspunkte für nachhaltige Bildung sind.

Besonders passend ist der Einsatz für:

  • Lehrkräfte in Geografie, Politik oder Sozialwissenschaften
  • Koordinator:innen für Berufsorientierung
  • Schulen mit Projektwochen oder fächerübergreifendem Lernen
  • Lehrkräfte, die Nachhaltigkeit, Verkehrswende und Lebensqualität thematisieren möchten
Klasse diskutiert nachhaltige Mobilität und Berufsorientierung mit PLANE DEINE STADT! im Unterricht

Fazit: Darum lohnt sich PLANE DEINE STADT! für Lehrkräfte

Wenn du Berufsorientierung suchst, die mehr kann als nur Berufe aufzuzählen, ist PLANE DEINE STADT! eine sehr gute Wahl. Das Angebot verbindet Zukunftsthemen, Lebensweltbezug und konkrete Berufsorientierung auf eine Weise, die im Unterricht gut funktioniert. Besonders die Werkstatt zeigt, wie aus einem interessanten Thema ein aktiver Lernprozess wird.

Für Lehrkräfte bedeutet das: mehr Motivation im Kurs, mehr Anschluss an BNE und mehr Raum für Gespräche über sinnstiftende Berufe. Für Schüler:innen bedeutet es: konkrete Einblicke, echte Mitgestaltung und die Erkenntnis, dass Mobilität und Stadtplanung Berufe mit Zukunft sind.

Wenn du weitere Themen rund um Studium, Beruf und Zukunftsfelder entdecken willst, schau dir den Artikel an.

News zur Verkehrsplanung | Aktuelles & Trends | Plane deine Stadt

Dein nächster Schritt zur Schul-Werkstatt

Hole PLANE DEINE STADT! direkt an deine Schule: Sprich Kolleg:innen, die StuBo-Koordination oder deine Klasse an und integriert die Schul-Werkstatt in Unterricht, Projektwoche oder Berufliche Orientierung. Praxisnäher lässt sich Verkehrsplanung kaum vermitteln.

Besonders gut lässt sich die Schul-Werkstatt an Kein Abschluss ohne Anschluss, kurz KAoA, anbinden. Das verbindliche Landesprogramm zur Beruflichen Orientierung in NRW unterstützt Schüler:innen ab Jahrgangsstufe 8 dabei, eigene Ausbildungs- und Studienentscheidungen vorzubereiten und den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium planvoll zu gestalten. [schulministerium.nrw], [bezreg-koeln.nrw.de]

Die Schul-Werkstatt kann dabei vor allem an diese KAoA-Standardelemente anschließen:

Berufsfelder kennenlernen: Schüler:innen erhalten einen konkreten Einblick in den Beruf der Verkehrsplaner:innen und lernen ein Zukunftsfeld rund um Mobilität, Klimaschutz und Stadtentwicklung kennen. [bildung.koeln.de]

Praxis der Arbeitswelt erproben: Die Gruppen arbeiten an einer realen oder realitätsnahen Mobilitätsfrage aus ihrer Stadt und übernehmen selbst die Rolle von Planer:innen.

Praxiselemente und Praxisworkshops in der Sekundarstufe II: Für ältere Jahrgänge eignet sich die Schul-Werkstatt als praxisnahes Format, um Studien- und Berufsperspektiven im Bereich Verkehrsplanung zu vertiefen.

Reflexion und Entscheidungskompetenz: Im Anschluss können Schüler:innen ihre Erfahrungen dokumentieren, Interessen überprüfen und überlegen, ob ein Studium oder Beruf im Bereich Mobilität, Stadtplanung oder Verkehrsplanung zu ihnen passt.[schulministerium.nrw]

Portfolioinstrument, zum Beispiel Berufswahlpass: Ergebnisse, Skizzen, Gruppenideen und persönliche Erkenntnisse aus der Werkstatt lassen sich gut für die weitere Berufliche Orientierung festhalten.

Damit wird die Schul-Werkstatt nicht zu einem zusätzlichen Einzelprojekt, sondern zu einem anschlussfähigen Baustein im schulischen KAoA-Prozess. Für Lehrkräfte und Koordinator:innen ist genau das ein starkes Argument: Das Format verbindet Fachunterricht, Nachhaltigkeit, Projektarbeit und Berufliche Orientierung in einem konkreten Unterrichtstag.

Du möchtest die Schul-Werkstatt an deiner Schule umsetzen? Dann kontaktiere uns über das Kontaktformularund wir setzen uns mit dir in Verbindung.


Messen und Veranstaltungen als Ergänzung zur Berufsorientierung

Neben der Schul-Werkstatt bietet PLANE DEINE STADT! auch auf Messen und Veranstaltungen einen niedrigschwelligen Einstieg in die Welt der Verkehrsplanung. Für Lehrkräfte ist das besonders hilfreich, wenn du Schüler:innen zusätzliche Kontaktpunkte zur Berufsorientierung ermöglichen möchtest. Auf Berufsmessen können Jugendliche direkt Fragen stellen, Studienwege kennenlernen und erleben, wie vielfältig Zukunftsberufe rund um Mobilität, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit sind.

Ein Beispiel ist die Vocatium Köln 2026: PLANE DEINE STADT! ist dabei. Dort treffen Schüler:innen auf Hochschulen, Unternehmen und Beratungsangebote, die bei der Studien- und Berufswahl unterstützen. Auch die Karrieremesse Dortmund mit der Stuzubi Jobmesse und Verkehrsplanung im JobSlam zeigt, wie spannend Berufsorientierung sein kann, wenn Verkehrsplanung live, verständlich und praxisnah vorgestellt wird.

Für deinen Unterricht kannst du solche Veranstaltungen gut als Vorbereitung oder Vertiefung nutzen:

  • als Rechercheaufgabe vor einer Projektwoche
  • als Impuls für Gespräche zur Studienwahl
  • als Ergänzung zur Schul-Werkstatt
  • als Anlass, Berufsprofile wie Verkehrsplaner:innen oder Stadtplaner:innen genauer zu betrachten
  • als motivierender Einstieg in Themen wie Mobilitätswende, Klimaschutz und lebenswerte Städte

So entsteht ein roter Faden: Schüler:innen lernen im Unterricht die Grundlagen kennen, erleben in der Werkstatt konkrete Planungspraxis und können auf Messen persönliche Fragen zu Studium, Beruf und Karrierewegen stellen. Gerade diese Kombination macht Berufsorientierung greifbar und zeigt, dass nachhaltige Mobilität nicht nur ein Unterrichtsthema ist, sondern ein Berufsfeld mit echten Zukunftschancen.

Hinweis zur Ansprache

Die Kampagne verwendet durchgängig die direkte Ansprache mit „Du“, So sprechen wir alle Zielgruppen einheitlich, direkt und auf Augenhöhe an. Das macht die Sprache zugänglich, persönlich und wertschätzend – ohne jemanden auszuschließen.

Veröffentlicht am: 24.07.2026

Autorin: Antonia Wahlers, Projektbearbeiterin

Zuletzt aktualisiert: 24.07.2026

FAQ: Häufige Fragen zu PLANE DEINE STADT! für Lehrkräfte

Ist PLANE DEINE STADT! nur für den Fachunterricht geeignet?

Nein. Das Thema passt auch in Projektwochen, Berufsorientierungstage und fächerübergreifende Formate. Gerade die Verbindung von Mobilität, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung macht das Angebot vielseitig.

Ist die Nutzung der Plane Deine Stadt Angebote kostenlos?

Ja. Die Plattform stellt Informationen zu Studium, Beruf, Praktika, Veranstaltungen und Karrierewegen kostenlos zur Verfügung. Du kannst alle Inhalte frei nutzen und dich unverbindlich über deine Möglichkeiten in der Verkehrsplanung informieren.

Veranstaltungen, wie der Einführungsworkshop an deiner Hochschule oder die Schulwerkstatt sind nur für AGFS-Mitgliedskommunen kostenlos.


Warum passt die Schul-Werkstatt so gut zur Berufsorientierung?

Weil Schüler:innen den Beruf der Verkehrsplaner:innen nicht nur erklärt bekommen, sondern selbst Aufgaben bearbeiten, Lösungen entwerfen und mit Fachleuten in Kontakt kommen. Das schafft ein realistisches und motivierendes Berufsbild.


Ist das Thema auch für ältere Jahrgänge interessant?

Ja! Die Schul-Werkstatt ist nicht nur für Mittel- und Oberstufen interessant, sondern auch für Studierende, die ihr Fach schon gewählt haben. Dafür bietet PLANE DEINE STADT! den Einführungsworkshop an.

Wenn du dich noch intensiver mit dem Studium beschäftigen möchtest, findest du außerdem Informationen zu den Voraussetzungen für ein Stadtplanungsstudium und Stadtplanung NC: Zulassungschancen an deutschen Hochschulen.

Wie lange vorher muss ich eine Schul-Werkstatt anfragen?

Wir empfehlen, die Schul-Werkstatt möglichst frühzeitig anzufragen, idealerweise vier bis acht Wochen vor dem gewünschten Termin. So können wir die Planung abstimmen und sicherstellen, dass eine Referentin oder ein Referent verfügbar ist.


Wie lange dauert die Schul-Werkstatt?

Die Dauer kann individuell an den Stundenplan und die Bedürfnisse der Schule angepasst werden. In der Regel umfasst die Schul-Werkstatt zwei bis vier Unterrichtsstunden. Auf Wunsch sind auch Projekttage oder längere Formate möglich.


In welchen Regionen in NRW ist die Werkstatt buchbar?

Die Schul-Werkstatt ist grundsätzlich in allen AGFS-Mitgliedskommunen in Nordrhein-Westfalen buchbar. Gerne prüfen wir auch individuelle Anfragen und unterstützen Schulen bei der Suche nach passenden Angeboten in ihrer Region.


Wie kann ich eine Schul-Werkstatt anfragen?

Die Anfrage erfolgt unkompliziert über das Kontaktformularoder die angegebenen Kontaktmöglichkeiten von PLANE DEINE STADT!. Nach der Anfrage werden Termin, Umfang und individuelle Wünsche gemeinsam abgestimmt.